Aussereuropäisches Christentum

Religio-scapes, Kontaktzonen, transkulturelle Dynamik

Das Fach Aussereuropäisches Christentum (AEC) steht in der Tradition der klassischen Missions- und Ökumenewissenschaft, die nunmehr als Interkulturelle Theologie firmiert. Mit einer europaweit einmaligen Ausrichtung auf aussereuropäisches Christentum (mit Schwerpunkt Afrika) reflektiert AEC transkulturelle Dynamiken der epochalen Südverlagerung der Christenheit. Im Sinne einer missionswissenschaftlichen Xenologie (Hermeneutik des Fremden) akzentuiert AEC (globalgeschichtliche) religio-scapes, interreligiöse Kontaktzonen und Hybridisierungsvorgänge, die aus kulturwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet und theologisch reflektiert werden. Ökumenewissenschaftlich befragt AEC primär Theologie und Praxis der globalen, polyzentrischen Ökumenischen Bewegung(en). Insbesondere werden z.B. theologische Kontextualisierungen (Kontextuelle Theologien) wie auch interkulturelle Begegnungen thematisiert. Zunehmend kommt der Zusammenhang von Religion, Kirche und Migration in der gegenwärtigen kirchlichen und gesellschaftspolitischen Landschaft zum Tragen.

Forschungsschwerpunkte

 

Personen

Hauptamtlicher Professor
Prof. Dr. Andreas Heuser
 

Assistentin / Doc

Rahel Weber

Privatdozentin

PD Dr. theol. Claudia Hoffmann

Hilfsassistenz

Gelila Berhanu

Emeritierte Professorin
Prof. Dr. Christine Lienemann

 

 

Heuberg 12
4051 Basel