Walter Baumgartner

Portrait Baumgartner

Walter Baumgartner, © Theologische Zeitschrift 13/6, 1957, Frontispiz

Prof. Dr. phil. Dr. theol., Ordinarius für Altes Testament und semitische Sprachen 1929-1958
*1887 ✝1970

«*24.11.1887 Winterthur, ✝ 31.1.1970 Basel, ref., von Schwändi. Sohn des Andreas, Prof. für Englisch am Polytechnikum Zürich. ∞ 1923 Mia Schirp. Stud. der Gesch., der klass. und altoriental. Philologie in Zürich (1912 Promotion), Weiterstud. in Giessen und Marburg (1916 Habilitation), 1917 Lizentiat in Theologie. 1920 ao., 1928 o. Prof. in Giessen, 1929-58 Ordinarius in Basel. Die Publikationen des liberalen Theologen, der nur selten spezifisch theologisch arbeitete, decken seiner Neigung zu komparatist. Studien entsprechend ein breites Spektrum ab: u.a. alttestamentl. Prophetie und Weisheit, semitische (v.a. hebräische und aramäische) Philologie, Sagenkunde, Religionsgesch. und Märchenforschung. Sein Hauptwerk bilden die ersten beiden Bände des von Ludwig Köhler begr. "Hebräischen und aramäischen Lexikons zum Alten Testament" (31967-74), zu dessen 2. Auflage er den aramäischen Teil (1953) und ein Supplement (1958) beigesteuert hat.» (Hans-Peter Mathys, in: Historisches Lexikon der Schweizhttps://hls-dhs-dss.ch/de/articles/010521/2004-04-27/).

Semitistische Bibliographie von Walter Baumgartner

Festschriften für Walter Baumgartner:

Literatur über Walter Baumgartner:

  • Johann Jakob Stamm, Walter B. als Gelehrter und Lehrer, in: Theologische Literaturzeitung (ThLZ) 82, 1951, Sp. 875-879.
  • Rudolph Smend, Kritiker und Exegeten. Porträtskizzen zu vier Jahrhunderten alttestamentlicher Wissenschaft, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, 708–728.