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Buchpublikation von Prof. Regine Munz

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ERZÄHLTE GNADE. Beiträge zur protestantischen Gnadenlehre

»Gnade« wird erzählt, und sie ist das zentrale Thema der Theologie. Auch in der Politik und im Recht ist »Gnade« zwar ein Ausnahmezustand, aber ein für Politik und Recht konstitutiver: Ausnahmen vom Gesetz kann nur die Instanz gewähren, die das Gesetz hierzu berechtigt. »Gnade« und »Souveränität« sind eng miteinander verbunden; nicht nur in Recht und Politik, auch allgemein im menschlichen Leben. »Gnade« ist darum ein zentrales Thema der sprachlichen Praxis, die das menschliche Leben reflektiert nachzubilden versucht, also von Literatur und Ästhetik. Die Studie verknüpft traditionell systematisch-theologische Zugangsweisen, mit philosophischen, rechts- und politiktheoretischen und literaturwissenschaftlichen Ansätzen und Perspektiven. Diese Vielseitigkeit macht die Lektüre der Arbeit zu einem Bildungserlebnis, das Theologen und Vertreter dieser anderen Disziplinen neue Einsichten und Perspektiven eröffnet.

Zur Publikation: hier

Regine Munz, Dr. theol., Jahrgang 1961, studierte Theaterwissenschaften, Germanistik, Politologie und Theologie in Berlin und Basel. Sie ist Titularprofessorin für Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Basel und arbeitet als Psychiatrieseelsorgerin der reformierten Kirche Baselland.

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