
Anja Preiswerk 2018
Die Fakultät verleiht für ein bestandenes Masterstudium Theologie den Grad «Master of Theology». Dem verliehenen Grad folgt die Nennung der gewählten Vertiefungsrichtung. Es gibt die Vertiefungsrichtungen Theology, Semitic Philology und Christianity.
In allen Vertiefungsrichtungen besteht die Möglichkeit, semitische Sprachen zu studieren, allerdings mit unterschiedlich starker Akzentuierung:
| Vertiefungsrichtung | Semitische Sprachen |
|---|---|
| Semitic Philology | Schwerpunkt: mindestens 14 KP im Bereich Semitische Philologie + Masterarbeit mit semitistischem Schwerpunkt |
| Theology | Veranstaltungen bzw. Modul SPh können über den Wahlbereich eingebunden werden; besonders relevant bei Schwerpunkt Altes Testament |
| Christianity | Veranstaltungen aus SPh können im Wahlbereich angerechnet werden |
Im Masterstudium Theologie besteht die Möglichkeit, Semitic Philology als Vertiefungsrichtung zu wählen.
Dafür sind
Um einen Eindruck zu vermitteln, wie Masterarbeiten mit semitistischem Schwerpunkt aussehen können, hier drei Beispiele:
Um das Modul Semitische Philologie (SPh) abzuschliessen, sind
Anrechenbar sind auch KP, die durch an der Philosophisch-Historischen Fakultät erbrachte Studienleistungen erworben werden.
Im Rahmen des Moduls erwerben die Studierenden Grundkenntnisse in mindestens zwei semitischen Sprachen: (Religions-) Geschichte und Kultur stehen ebenso im Fokus wie die Lektüre von leichten bis mittelschweren Texten sowie der Auf- und Ausbau von Grammatik und Wortschatz. Ihr Wissen bündeln die Studierenden abschliessend für die mündliche Modulprüfung, die zwei vorher vereinbarte Textkorpora zur Grundlage hat und maximal 40 Minuten dauert (Anmeldung über Belegen).
Es besteht die Möglichkeit, das Modul SPh abzuschliessen, ohne die Vertiefungsrichtung Semitic Philology gewählt zu haben. Das Modul und auch einzelne Veranstaltungen daraus sind auch für Studierende anderer Fächer und Fakultäten zugänglich. Wenn letztere das ganze Modul abschliessen, wird ihnen eine Bestätigung ausgestellt, die dem universitären Zeugnis beigelegt werden kann.
Bereits während des Bachelorstudiums können Veranstaltungen aus dem Modul Semitische Philologie (SPh) besucht werden.
Im Masterstudium Theologie, Vertiefungsrichtung Theology (vgl. Studienplan Masterstudiengang Theologie, Vertiefungsrichtung Theology) besteht die Möglichkeit, im Wahlbereich zusätzliche KP aus den Modulen AT 3 und AT 4 zu erbringen und die Masterarbeit zu einem alttestamentlichen Thema im Fachbereich Altes Testament und Semitische Sprachwissenschaft zu verfassen.
Für ein vertieftes Verständnis des Alten Testaments sind Kenntnisse der umliegenden Kulturen / Völker, deren Religionen und Sprachen unabdingbar, weshalb Studierenden, die sich vertieft mit dem Alten Testament beschäftigen wollen, unverbindlich empfohlen wird, im Rahmen des Wahlbereichs auch die eine oder andere Veranstaltung aus dem Modul Semitische Philologie (SPh) zu belegen oder dieses ganz abzuschliessen.
Biblisch-Hebräisch-Lektüre: Die zu lesenden Texte variieren von Jahr zu Jahr, so dass die Lehrveranstaltung wiederholt belegt und mit 2 KP absolviert werden kann. Dies empfiehlt sich, um die Hebräisch-Kenntnisse im Laufe des gesamten Studiums à jour zu halten.
Im Masterstudium Theologie, Vertiefungsrichtung Christianity besteht die Möglichkeit, Veranstaltungen aus dem Modul Semitische Philologie (SPh) im Wahlbereich anrechnen zu lassen (vgl. Studienplan Masterstudiengang Theologie, Vertiefungsrichtung Christianity).
Für ein vertieftes Verständnis des Alten Testaments sind Kenntnisse der umliegenden Kulturen / Völker, deren Religionen und Sprachen unabdingbar, weshalb Studierenden, die sich vertieft mit dem Alten Testament beschäftigen wollen, unverbindlich empfohlen wird, die eine oder andere Veranstaltung aus besagtem Modul zu belegen.
Biblisch-Hebräisch-Lektüre: Die zu lesenden Texte variieren von Jahr zu Jahr, so dass die Lehrveranstaltung wiederholt belegt und mit 2 KP absolviert werden kann. Dies empfiehlt sich, um die Hebräisch-Kenntnisse im Laufe des gesamten Studiums à jour zu halten.
Im Fachbereich Altes Testament und Semitische Sprachwissenschaft werden verschiedene antike semitische Sprachen in regelmässigem und unregelmässigem Angebotsmuster gelehrt: Sprachen und Lehrangebot
Semester | Hanna Jenni | SWS | Nesina Grütter | SWS |
| HS 2017 | Biblisch-Hebräisch II Althebräische Inschriften | 3 2 | Akkadisch: Grundlagen | 2 |
| FS 2018 | Biblisch-Hebräisch I Biblisch-Hebräische Lektüre | 3 1 | Akkadisch: Ištars Höllenfahrt | 2 |
| HS 2018 | Biblisch-Hebräisch II Aramäische Texte aus Ägypten | 3 2 | Akkadisch: Grundlagen | 2 |
| FS 2019 | Biblisch-Hebräisch I Biblisch-Hebräische Lektüre | 3 1 | Akkadisch: Codex Hammurapi (durch Oskar Kaelin) | 2 |
| HS 2019 | Biblisch-Hebräisch II Phönizische Inschriften | 3 2 | Akkadisch: Grundlagen | 2 |
| FS 2020 | Biblisch-Hebräisch I Biblisch-Hebräische Lektüre | 3 1 | Akkadisch: Ludlul bēl nēmeqi – Das Gedicht des leidenden Gerechten | 2 |
| HS 2020 | Biblisch-Hebräisch II Biblisch-Aramäisch | 3 2 | Akkadisch: Grundlagen | 2 |
| FS 2021 | Biblisch-Hebräisch I Biblisch-Hebräische Lektüre Einführung ins Altäthiopische (Ge‘ez): H. Jenni & N. Grütter Blockkurs im Juni | 3 1 1 | Akkadisch: Gebete und Rituale aus neuassyrischer Zeit
| 2 |
| HS 2021 | Biblisch-Hebräisch II Ugaritisch | 3 2 | Akkadisch: Grundlagen | |
| FS 2022 | Biblisch-Hebräisch I Biblisch-Hebräische Lektüre | 3 1 | Religiöse Aspekte imperialer Propaganda. Keilschriftdokumente zur Präsenz der Sargoniden in der südlichen Levante |
Semester | Hanna Jenni | SWS | Oskar Kaelin | SWS |
| HS 2022 | Biblisch-Hebräisch II Althebräische Inschriften | 3 2 | Akkadisch: Grundlagen | 2 |
| FS 2023 | Biblisch-Hebräisch I Biblisch-Hebräische Lektüre | 3 1 | Flüchtling, Nomade, König, Star – Die Biographie des Idrimi von Alalah | 2 |
| HS 2023 | Biblisch-Hebräisch II Inschriften aus dem antiken Arabien | 3 2 | Gilgamesch | 2 |
| FS 2024 | Biblisch-Hebräisch I Biblisch-Hebräische Lektüre | 3 1 | Die Sintflut – mesopotamische Weltuntergänge | 2 |
| Hauptamtliche Professorin Prof. Dr. Sonja Ammann Professorin für Altes Testament |
| Universitätsdozent für Semitische Sprachen Dr. Samuel Arnet |
| Assistent:in / Doktorand:in NN |
| Wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Oskar Kaelin |
| Hilfsassistenz Leonie Bürgin Kontakt: at-theol@clutterunibas.ch |
Emeritierte Professorinnen und Professoren Prof. em. Dr. theol. Hans-Peter Mathys |
Alttestamentlich-semitistisches Kolloquium
Herbstsemester 2026
Universität Basel
Theologische Fakultät
Fachbereich Altes Testament / Semitische Sprachwissenschaft
Heuberg 33
4051 Basel | Switzerland
Postadresse:
Nadelberg 10
CH-4051 Basel
Quick Links