
Das Fach Aussereuropäisches Christentum (AEC) steht in der Tradition der klassischen Missions- und Ökumenewissenschaft, die nunmehr als Interkulturelle Theologie firmiert. Mit einer europaweit einmaligen Ausrichtung auf aussereuropäisches Christentum (mit Schwerpunkt Afrika) reflektiert AEC transkulturelle Dynamiken der epochalen Südverlagerung der Christenheit. Im Sinne einer missionswissenschaftlichen Xenologie (Hermeneutik des Fremden) akzentuiert AEC (globalgeschichtliche) religio-scapes, interreligiöse Kontaktzonen und Hybridisierungsvorgänge, die aus kulturwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet und theologisch reflektiert werden. Ökumenewissenschaftlich befragt AEC primär Theologie und Praxis der globalen, polyzentrischen Ökumenischen Bewegung(en). Insbesondere werden z.B. theologische Kontextualisierungen (Kontextuelle Theologien) wie auch interkulturelle Begegnungen thematisiert. Zunehmend kommt der Zusammenhang von Religion, Kirche und Migration in der gegenwärtigen kirchlichen und gesellschaftspolitischen Landschaft zum Tragen.
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