Semitische Sprachen im MA-Studium Theologie

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Vertiefungsrichtung Altes Testament

Im Masterstudium Theologie besteht die Möglichkeit, Bibelwissenschaften / Altes Testament als Vertiefungsrichtung zu wählen. Dafür sind zusätzliche 12 KP aus den Modulen AT 3 und AT 4 zu erbringen (vgl. Dokument 446.530, Anhang 2: Studienplan für das Masterstudium Theologie) und die Masterarbeit ist zu einem alttestamentlichen Thema im Fachbereich Altes Testament und Semitische Sprachwissenschaft zu verfassen (vgl. § 8.2d  des Dokuments 446.110, Ordnung für die Bachelor- und Masterstudiengänge an der Theologischen Fakultät).

Für das HS 2017 sei auf die folgenden Veranstaltungen hingewiesen:

  • Chronik vs. Könige (Übung, AT 3)

  • Das babylonische Exil (Seminar, AT 3)

  • Religionen Syrien-Palästinas (Vorlesung, AT 4)

  • Leben und Tod im Alten Testament  (Seminar, AT 4)

Eine weiterreichende Übersicht über geplante Veranstaltungen aus den Modulen AT 3 und AT 4 bietet die mittelfristige Planung des Fachbereichs.

Für ein vertieftes Verständnis des Alten Testaments sind Kenntnisse der umliegenden Kulturen/Völker, deren Religionen und Sprachen unabdingbar, weshalb Studierenden, die Bibelwissenschaften / Altes Testament als Vertiefungsrichtung wählen, unverbindlich empfoh­len wird, im Rahmen des Wahlbereichs auch die eine oder andere Veranstaltung aus dem Modul SPh zu belegen.

Biblisch-Hebräisch-Lektüre: Die zu lesenden Texte variieren von Jahr zu Jahr, so dass die Lehrveranstaltung wiederholt belegt und mit 2 KP absolviert werden kann. Dies empfiehlt sich, um die Hebräisch-Kenntnisse im Laufe des gesamten Studiums à jour zu halten.

Vertiefungsrichtung Semitische Philologie (VSP)

Im Masterstudium Theologie besteht die Möglichkeit, Semitische Philologie als Vertiefungsrichtung zu wählen. Dafür sind 12 KP aus dem Modul SPh (=VSP) zu erbringen und es ist eine Masterarbeit mit semitistischem Schwerpunkt im Fachbereich Altes Testament und Semitische Sprachwissenschaft zu schreiben.

Beispiele für Masterarbeitsthemen
Um einen Eindruck zu vermitteln, wie Masterarbeiten mit semitistischem Schwerpunkt aussehen können, hier drei Beispiele:

  • Vergleich eines biblischen Textes mit einem nicht biblisch-hebräischen Text aus dem Umfeld des Alten Testaments oder zweier Texte verschiedener, semitischer Sprachen (z.B: Akkadisch und Phönizisch) im Hinblick auf Sprachform, Motive, Theologie o.ä.
  • Semantische, morphologische oder syntaktische Untersuchung(en) an biblisch-hebräischen Texten und/oder Texten in weiteren semitischen Sprachen.
  • Untersuchung spezifischer Passagen antiker Bibelübersetzungen (z.B. der Septuaginta oder der Vulgata mit speziellem Augenmerk auf die hebräische Vorlage oder allfälliger aramäischer Einflüsse, oder auch der Peschitta).


Modul Semitische Philologie (SPh)

Es besteht die Möglichkeit, 12 KP aus dem Modul SPh zu erbringen, ohne eine Masterarbeit mit semitistischem Schwerpunkt im Fachbereich Altes Testament und Semitische Sprachwissenschaft zu schreiben.

Angebot SPh/VSP:
Im Fachbereich Altes Testament und Semitische Sprachwissenschaft werden verschiedene antike semitische Sprachen in regelmässigem und unregelmässigem Angebotsmuster gelehrt. Entsprechend der mittelfristigen Planung des Fachbereichs werden hier folgende Übungen aufgeführt:

 

Unregelmässiges Angebot
(Zeit n.V.)

Regelmässiges Angebot
(jeweils Fr 8-10)

HS 2017

Althebräische Inschriften

Akkadisch: Grundlagen 

FS 2018

 

Akkadisch: Lektüre

HS 2018

Aramäische Texte aus Ägypten

Akkadisch: Grundlagen 

FS 2019

 

Akkadisch: Lektüre

HS 2019

Phönizische Inschriften

Akkadisch: Grundlagen