Helge Bezold MA
Assistent / Doktorand
Assistent / Doktorand
Assistent / Doktorand

Helge Bezold

Theologische Fakultät

Professur Ammann

Assistent / Doktorand

Heuberg 12
4051 Basel
Schweiz

Tel. +41 61 207 28 98
helge.bezold@unibas.ch


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4051 Basel
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Curriculum Vitae

  • 2009–2016 Studium der ev. Theologie in Berlin, Heidelberg und Princeton
  • 2016 1. Theologisches Examen (Ev. Kirche Hessen und Nassau)
  • 2016–2018 Wiss. Mitarbeiter Altes Testament (Johann-Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main/Justus-Liebig-Universität Gießen)
  • Seit 2018 Assistent/Doktorand bei Prof. Dr. Sonja Ammann (Universität Basel) 

 

Bisherige Lehrveranstaltungen

  • Repetitorium Altes Testament
  • Bibelkunde Altes Testament
  • Proseminar: Einführung in die Methoden der Exegese des Neuen Testaments
  • Proseminar: Einführung in die Methoden der Exegese des Alten Testaments
  • Übung: Ethik im Alten Testament
  • Hebräische Lektüre: Krieg im Alten Testament
  • Mitwirkung im Seminar: Krieg im Alten Testament (mit Prof. Dr. Sonja Ammann)

Auszeichnungen

  • 2019: Credit Suisse Award for Best Teaching in der Kategorie "Future Talents" (Universität Basel)

Forschungsprojekt

 
Zwischen Rache und Selbstverteidigung. Entstehung, Kontextualisierung und Rezeption der Kampfhandlungen in den Estererzählungen (Arbeitstitel)

Das Dissertationsprojekt untersucht die literarische Entstehung und narrative Funktion der Vergeltung der Judäer an ihren Feinden als Reaktion auf deren geplante Vernichtung im Esterbuch. Die erzählende Darstellung kollektiver Gewalt wird vor dem Hintergrund aktueller Forschungen zur judäischen Literatur aus hellenistischer Zeit analysiert. Die zentrale These lautet, dass sich das Esterbuch am besten als fiktionale Erzählung aus hasmonäischer Zeit verstehen lässt. Konflikte mit der seleukidischen Oberherrschaft in Judäa, aber auch Chancen zur eigenen Machtetablierung werden in einer hybriden Erzählung Teil des kollektiven Gedächtnisses. Neben der masoretischen Estererzählung werden auch die beiden griechischen Versionen zum Vergleich herangezogen. Hierbei lässt sich zeigen, wie einzelne Aspekte der Dimensionen kollektiver Gewalt in der frühen Rezeptionsgeschichte betont, minimiert oder ausgelassen werden. Die Arbeit versucht letztlich auch, eine Brücke zwischen der Bedeutung der antiken Texte und der problematischen Rezeptionsgeschichte der Estererzählung in christlicher Auslegung zu schlagen.

Die Arbeit ist ein Teil des Projekts "Transforming Memories of Collective Violence in the Hebrew Bible".