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SUMMARY:Alttestamentlich-Semitistisches Kolloquium HS26
DESCRIPTION:Epistemische Zentren definieren sich durch ihre Rolle bei der E
 rzeugung\, Regulierung und Institutionalisierung von Wissen. Dieser Vortra
 g konzentriert sich auf den theoretischen Hintergrund der Erforschung von 
 Heiligtümern und ihren kultischen Assemblagen als Institutionen und Aufbe
 wahrungsorte religiösen Wissens\, d.h. als epistemische Zentren. Die beid
 en eisenzeitlichen Tempel von Tel Moza dienen als Fallstudie. Aufgrund der
  Datierung\, der Lage\, der Kontinuität des heiligen Ortes\, ihrer Materi
 alität und ihres kultischen Inventars wird argumentiert\, dass beide Temp
 el eine epistemische religiöse Pluralität in der Eisenzeit belegen\, ein
 schliesslich lokaler Formen von JHWH. Die Tempel von Moza fungierten als f
 rühe epistemische Zentren – sie produzierten\, formalisierten und vermi
 ttelten religiöses\, rituelles\, technisches\, soziales\, wirtschaftliche
 s und politisches Wissen neben dem Tempel in Jerusalem.\\r\\nEine Veransta
 ltung des Fachbereichs Altes Testament und semitische Sprachwissenschaft [
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  Erzeugung\, Regulierung und Institutionalisierung von Wissen. Dieser Vort
 rag konzentriert sich auf den theoretischen Hintergrund der Erforschung vo
 n Heiligtümern und ihren kultischen Assemblagen als Institutionen und Auf
 bewahrungsorte religiösen Wissens\, d.h. als epistemische Zentren. Die be
 iden eisenzeitlichen Tempel von Tel Moza dienen als Fallstudie. Aufgrund d
 er Datierung\, der Lage\, der Kontinuität des heiligen Ortes\, ihrer Mate
 rialität und ihres kultischen Inventars wird argumentiert\, dass beide Te
 mpel eine epistemische religiöse Pluralität in der Eisenzeit belegen\, e
 inschliesslich lokaler Formen von JHWH. Die Tempel von Moza fungierten als
  frühe epistemische Zentren – sie produzierten\, formalisierten und ver
 mittelten religiöses\, rituelles\, technisches\, soziales\, wirtschaftlic
 hes und politisches Wissen neben dem Tempel in Jerusalem.</p>\n<p>Eine Ver
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